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Brotdiät – ein Tipp zum Abnehmen


Brot ist ein sehr traditionelles Nahrungsmittel aus Getreide (Mehl), Triebmittel und Waser und anderen Zutaten. Brot zählt auf der Welt zu den Grundnahrungsmitteln. Die Deutschen pflegen einen ganz besonderen Hype um das Brot und verspeisen es vorzugsweise am Morgen zu Frühstück und vor dem Zubettgehen als Abendbrot. Und daran knüpft die Brotdiät an, die alles andere ist als eintönig.


Mit der Brotdiät lässt sich sehr gut abnehmen, auch wenn sich in den letzten Jahren durchgesetzt hat, dass Kohlenhydrate – und nichts anderes ist hauptsächlich in Brot enthalten – am Abend gemieden werden soll, damit die Verdauung es in der Nacht nicht so schwer hat bzw. überhaupt stattfinden kann. Es gibt verschiedene Brotdiäten. Eine basiert auf den Erkenntnissen von Professor Erich Menden von der Universität Gießen aus den 1970er Jahren. Die Idee, die hinter der Brotdiät steckt ist nämlich die, dass ballaststoffreiche Nahrung auch einen hohen Sättigungsgrad hat. Hungerattacken werden so vermieden und die Ernährung ist zugleich auch fettarm. Die Tagesration besteht bei der Brotdiät aus 5 Mahlzeiten. Die Hauptmahlzeiten sind dabei untereinander austauschbar. Der Zeitraum der Diät sollte sich über eine Dauer von 4 Wochen erstrecken. In einer Woche kann es zu einem Gewichtsverlust von bis zu 2 Kilo kommen. Die Diät kann auch verlängert werden, wenn das Wunschgewicht noch nicht erreicht ist.



Lebensmittel bei der Brotdiät

Für Männer sind 1500 Kalorien und für Frauen 1200 Kalorien pro Tag vorgesehen. Brot bildet zwar die Grundlage der Diät, ist aber nicht der Hauptbestandteil. Entscheidend ist, was aufs Brot kommt. Vorgesehen sind pro Brotscheibe nur 5 Gramm Butter. Als Belag aufs Brot dienen Lachsschinken oder andere magere Wurst, Käse, Tomaten. Darauf sollte man schon achten. Denn in den Brotbeläge stecken die meisten Kalorien drinnen. Es kommt auch aufs Brot bzw. Brötchen an, welches verwendet wird – kein Weißbrot auf jeden Fall, sondern Sonnenblumenbrot- oder –brötchen bzw. Kürbiskernbrot oder Eiweißbrot. Vollkornprodukte sind bevorzugt! Bei Mittagessen und Zwischenmahlzeiten müssen natürlich auch wie beim Frühstück und Abendbrot die Kalorien gezählt werden. Daraus ergibt sich eine recht reduziert Menge. Kalorienarme Getränke wie Tee, Wasser oder verdünnte Fruchtsäfte sollten ebenfalls nur Verwendung finden, wie auch ein Brottrunk, den man im Reformhaus kaufen kann. Milch und Zucker sollte man während der Brotdiät meiden.


Tipps

Die Brotdiät ist natürlich Geschmackssache, daher
. immer das Frühstück abwechslungsreich gestalten mit verschiedenen Brotsorten und Beläge. Das
Abendbrot abwechslungsreich gestalten mit verschiedenen Brotsorten und Beläge
. bei den Zwischenmahlzeiten ebenfalls auf den Geschmack achten
. Brot lange kauen, was das Sättigungsgefühl beschleunigt


Die Brotdiät gehört zu den Lebensmittel-Diäten, denn im Mittelpunkt steht ein Lebensmittel – das Brot. Auch wenn die Backware auch in Form von Brötchen verspeist werden kann.


Vorteile

Der Vorteil der Brotdiät ist, dass die Art und Weise der Ernährung viele Ballaststoffe enthält und langanhaltend sättigt. Brot an sich enthält ernährungsphysiologisch betrachtet aber auch eine ganze Reihe wichtiger Vitamine (insbesondere B-Vitamine) und auch Mineralstoffe sowie Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate, welche besonders lange Energie liefern. Doch letztlich kurbeln die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe den Stoffwechsel und Fettabbau an. Die Gestaltung von Frühstück und Abendessen mit Brot muss man sich nicht erst angewöhnen. In vielen Haushalten wurde dies anerzogen. Die Brotdiät lässt sich sehr gut in den Alltag integrieren und ist ideal für Berufstätige, die nur zuhause (morgens und abends) richtig darauf schauen können, dass sie bewusst essen und was sie essen.


Nachteile

Die Umstellung von Weißbrot auf Vollkornprodukte kann für einige schon „schmerzhaft“ sein. Denn der liebgewonnene Toast ist etwas, was man schnell vermisst. Zu einer Mangelernährung kann es während der Brotdiät nicht kommen. Denn die Ernährung ist sehr ausgewogen. Zum Mittagessen kann gegessen werden, was man möchte. Die zwei Zwischenmahlzeiten bestehen aus Obst. Wer aber Milch und Milchprodukte liebt, der muss während der Brotdiät auf diese Lebensmittel verzichten. Deren Verzehr wäre kontraproduktiv. Natürlich müssen die Kalorien gezählt werden. Das kann schon etwas nervig sein.


Was ist erlaubt, was verboten

Sich dick Butter aufs Brot schmieren ist nicht gestattet während der Brotdiät. Besser ist es aber ganz auf Butter oder Margarine zu verzichten. Auch der Brotbelag sollte nicht zu dick sein. Eine Scheibe Wurst bzw. Käse je Brot muss reichen. Trinken sollte man während der Brotdiät 2 bis 3 Liter, und zwar Wasser, Tee oder zuckerfreie Fruchtsäfte.


Sport – nötig?

Bewegung oder regelmäßiger Sport steht bei einer Brotdiät nicht im Mittelpunkt. Es ist aber nicht schädlich den Sport in dem Umfang wie bisher zu betreiben.


Ähnliche Diäten

Wie bei der Kohl-Diät der Kohl oder bei der Saft-Diät verschiedene Säfte steht bei der Brotdiät das Lebensmittel Brot im Mittelpunkt.


Kosten der Diät

Zusätzliche Kosten als bei den normalen Lebensmitteleinkäufen ausgegeben muss bei der Brotdiät nicht gerechnet werden. Vollkornbrot kostet zwar ein bisschen mehr als Weißmehlbrot. Doch die Unterschiede sind nicht gravierend. Es muss auch keine Bioware extra gekauft werden. Zu achten ist nur, wie auch bei den anderen Einkäufen, auf die Frische der Waren.


Fazit

Die Brotdiät gilt allgemein als alltagstauglich. Denn es müssen keine großen Umstellungen vorgenommen werden. Die 5 Mahlzeiten am Tag sind allerdings einzuhalten, damit die Fettverbrennung in Gang gesetzt werden kann. Daher ist auch die Prognose für das Durchhaltevermögen recht gut. Die Brotdiät kann bedenkenlos über mehrere Wochen hinweg durchgeführt werden. Dass Kalorien gezählt werden müssen, erfordert eine gute Vorausplanung der Mahlzeiten. Einseitig ist die Brotdiät aber nicht – allein schon durch die Tatsache, dass die Mittagsmahlzeit ganz normal eingenommen wird. Die Brotdiät ist aber nur etwas für Anwender, die sich zum Frühstück und den anderen Mahlzeiten auch Zeit nehmen können. Denn die Nahrungsmittel sollten gut gekaut werden.