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Mit Zumba purzeln die Pfunde – Kalorien verbrennen im Takt


Bei Zumba handelt es sich um ein Konzept zur körperlichen Fitness, entwickelt in den 1990er Jahren durch den Tänzer und Choreografen Alberto „Beto“ Perez aus Kolumbien. Dieses in den 1990er Jahren entwickelte Konzept hat einige Zeit benötigt, bis es über den großen Teich nach Europa kam. Seither erfreut es sich aber als beliebter Workout und kann maßgeblich das Abnehmen fördern.

Mix aus Tanz und Aerobic

Zumba kam zu einer Zeit auf, als die zum Beispiel von Jane Fonda entwickelte Aerobic nicht mehr so populär war. Denn vielen war Aerobic zu langsam und zu eintönig. Die 1990er Jahren waren schließlich die Zeit, in der Aktion angesagt war. In dieser Zeit war auch Selbstverteidigung auch voll angesagt. Zumba selbst ist ein Mix aus Tanz und Aerobic. Es sind dabei lateinamerikanische Klänge, die gespielt werden. Doch statt sich am Takt der Klänge zu orientieren, erfolgen die Schrittfolgen auf den ersten Blick eher unkontrolliert bzw. intuitiv. Unter Anleitung folgen die Schrittfolgen aber einer bestimmten Choreografie. Der Spaßfaktor überwiegt hier aber. Das heißt es nörgelt keiner, wenn die Schrittfolge nicht in der richtigen Reihenfolge geschieht. Eine lange Einstiegsphase in diese Sportart ist auch nicht nötig. Einfach mitmachen und sich beginnen wohlzufühlen. Das sind die beiden Unterschiede zum eigentlichen Tanzen. Einen Leistungsdruck gibt es bei Zumba auch nicht.

Trainierte Zonen und Kalorienverbrauch

Zumba ist daher leichter zu erlernen wie das eigentliche Tanzen. Wie auch das eigentliche Tanzen, stellt ein Zumba-Workout hohe Anforderungen. Und zwar an den gesamten menschlichen Bewegungsapparat. Besonders diejenigen, die gerade mit Zumba beginnen, merken dies in Form von Muskelkater. Die haben ihren Körper wegen fehlender Bewegung im Alltag oftmals nicht ausreichend beansprucht. Beim Zumba werden indes selbst die kleinen Muskelgruppen beansprucht. Vor allem geht die Belastung auf den Rumpfbereich. Und das bedeutet Rückenschmerzen adieu. Zumba ist daher eine hervorragende Sportart, um Rückenschmerzen vorzubeugen und zu lindern. Wer also lange sitzt während der Arbeit, der sollte Zumba durchaus als möglichen Workout in Erwägung ziehen. Herz und Kreislauf belastet man mit Zumba indes nur gering. Zumba ist daher auch ein idealer Einsteigersport für Abnehmwillige. Der Kalorienverbrauch ist bei Zumba enorm hoch. 1 Stunde Zumba schlägt mit einem Kalorienverbrauch von 300 bis 600 kcal zu Buche. Tatsächlich hängt der Verbraucher von der Intensität des Trainings ab, wie auch von der Dauer. Beim Kalorienverbrauch spielen zudem Alter, Gewicht und Körpergröße eine Rolle. Mit Zumba geht man den Kilos auf jeden Fall an den Kragen, wenn man diesen Sport regelmäßig durchführt.

Zumba macht in der Gruppe Spaß

Zumba ist in Deutschland inzwischen weit verbreitet. Auch wenn es recht lange dauerte, bis Vereine Zumba Kurse anboten. Inzwischen gibt es regelmäßig stattfindende Kurse in fast allen Sportvereinen und hin und wieder auch Workshops. Zumba hat sich zu einem Sport gemausert, der als Alternative zu Aerobic anerkannt ist. Geeignet ist Zumba grundsätzlich für jeden Mann, jede Frau, jedes Kind. Es muss hinter dem Willen Zumba zu machen nicht einmal ein Abnehmgesuch stecken. Mit Zumba ist es nämlich auch leicht die Figur zu halten. Zumba macht aber nur in der Gruppe wirklich Spaß. Zum einen kann man sich so an den Bewegungen der anderen orientieren. Zum anderen erhält man durch die Gruppe viel Motivation auch weiterzumachen. Sozusagen über seinen „inneren Schweinehund“ hinauszuwachsen bzw. zu trainieren.

Fazit

Zumba hört sich zunächst einmal an wie ein Kriegstanz. Letztlich ist es aber mehr Aerobic als Tanz. Was den Tanzbereich ausmacht sind die lateinamerikanischen Klänge, zu denen die Bewegungen ausgeführt werden. Am Anfang erscheint einem Zumba sicherlich ein bisschen hektisch und recht unkoordiniert. Doch mit der Zeit findet man sich in die Klänge hinein. Zumba ist ein sehr guter Workout für alle diejenigen, die im Rahmen ihrer Diät eine geeignete Sportart suchen, die nicht auf Wettbewerben beruht.

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