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Saftfasten Entgiftung des Körpers mit Flüssigkeiten


Viel trinken ist immer gut und gesund. Und wer gerne und viel trinkt – vor allem Gesundes (kein Alkohol), der kann seinen Körper so richtig einmal entgiften – mit der Saftdiät bzw. dem Saftfasten. Diese Diät ist ideal geeignet für die Fastenzeit oder wenn man vor Weihnachten etc. seinen Körper entgiften möchte.


Durch das Saftfasten wird dem Körper ein hohes Maß an Vitaminen und Nährstoffen zugeführt. Diese versorgen den Körper während des Fastens mit ausreichend Energie. Das Saftfasten basiert dabei auf der Annahme, dass der Körper von toxischen Substanzen gereinigt wird. Der Stoffwechsel wird dadurch entlastet und weniger Freie Radikale befinden sich dann im Körper, die Krankheiten oder Allergien auslösen können. Parallel zur Entgiftung kann auch einiges an Körpergewicht verloren werden. Das Saftfasten kann regelmäßig durchgeführt werden. Zu einem wirklichen Abnehmeffekt kommt es allerdings nur dann, wenn danach die Ernährung umgestellt wird. Das heißt das Saftfasten allein bewirkt noch längst nicht, dass die Pfunde purzeln. Das Saftfasten muss dabei nur wenige Tage ausgehalten werden bzw. sollte nicht über längere durchgeführt werden.


Lebensmittel

Während dem Saftfasten ist es wichtig, dass nur Säfte getrunken werden. Feste Nahrung wird nicht aufgenommen. Die wichtigsten Küchenmaschinen sind daher die Zitronenpresse bzw. die Küchenmaschine bzw. der Entsafter. Es sollte darauf geachtet werden, dass nur selbstgepresste Säfte getrunken werden. Die im Handel käuflichen Säfte enthalten nämlich sehr viel Zucker. Säfte können frisch gepresst werden aus Orangen, Grapefruit, Äpfeln, Trauten und Birnen, aber auch Kirschen, Melonen und Ananas sowie Heidelbeeren und Zitronen. Jeden Tag kann eine andere Frucht gewählt werden. Es ist auch egal ob man am Abend Kirschsaft trinkt und am Mittag bereits Orangensaft getrunken hat.


Tipps

Das Saftfasten


  • kann zu dem Zeitpunkt durchgeführt werden
  • ist mit Säften fast jeder durchführt
  • muss nicht zwangsläufig zwischen Fastnacht und Ostern durchgeführt werden
  • kann auch gemeinsam mit Freunden durchgeführt werden.
  • bedarf der Unterstützung der Familie.
  • sollte nicht einseitig sein. Daher verschiedene Säfte trinken.

Beim Saftfasten handelt es sich um eine klassische Fastenkur, die aber geschmacklich vielseitiger ist, als eine klassische Fastendiät.


Vorteile

Das Saftfasten bringt etliche Vorteile mit sich. Während der Entgiftung sinkt der Blutdruck und es kommt auch zu einer Entlastung des Herzens und des Kreislaufs. Die Nieren werden beim Saftfasten gut durchgespült. Das heißt der Körper entledigt sich während des Saftfastens giftiger Substanzen. Zudem schmecken die Säfte, die verwendet werden dürfen, recht lecker. Der Körper wird während des Saftfastens ganz bewusst mit hochwertigen Vitaminen und Nährstoffen überschwemmt. Jeden Tag kann ein anderer Saft ausprobiert werden bzw. bei jeder Mahlzeit. Das Saftfasten gilt daher als abwechslungsreich und vom Geschmack her kann man das verwenden was man möchte.


Nachteile

Allein durch das Saftfasten lässt sich leider keine Gewichtsreduktion erreichen. Dies ist der größte Nachteil. Auch muss man schon an das Entstehen von Schlacken im Körper glauben, dass man den Effekt hinter dem Saftfasten auch wirklich erkennt. Die Rückkehr zum gewohnten Essverhalten führt dann unweigerlich zu einer erneuten Gewichtszunahme. Schwangere und Stillende sollten kein Saftfasten durchführen. Denn die Zufuhr von Fetten und Eiweißen ist sehr gering. In den Tagen des Saftfastens ist es zudem merklich, dass die Belastbarkeit sehr gering ist. Daher: Besser einen Gang runterschalten.


Da das Saftfasten nur wenige Tage durchgeführt wird, sind gesundheitliche Risiken nicht zu erwarten. Zu Mangelerscheinungen kann es während dieser kurzen Zeit auch nicht kommen, auch wenn gar kein Kohlenhydrate bzw. Fette dem Körper zugeführt werden. Wer das Saftfasten längere Zeit durchführt, der riskiert allerdings, dass er gesundheitliche Schäden davon trägt. Denn es kann leicht zu Mangelerscheinungen kommen.


Was ist erlaubt, was nicht

Das Saftfasten erlaubt über die Dauer hinweg nur die Aufnahme von flüssiger Nahrung in Form von Säften. Es darf kein Brot gegessen werden während des Saftfastens und auch keine sonstigen festen Nahrungsmittel. Erlaubt sind sämtliche Arten von Säfte – je nach Geschmack. Wer keinen Zitronensaft etc. mag, der muss auch keinen trinken.


Sport

Während des Saftfastens fühlt man sich oftmals schlapp. Zudem sollte man einen Gang zurückschalten und möglichst keinen Sport treiben. Denn der Körper bekommt nicht ausreichend Energie durch die Flüssigkeiten.


Ähnliche Diäten

Das Saftfasten ist eine Variante des Fastens. Traditionell kann das Saftfasten in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern betrieben werden, doch auch zu jedem anderen Zeitpunkt. Vergleichbar ist Saftfasten auch mit Detox.


Kosten der Diät

Frisches Obst zum Pressen der Säfte zu kaufen ist heute kein Problem mehr. Es gibt natürlich Jahreszeiten, in denen Obst besonders günstig ist. Heimisches Obst wie Äpfel und Kirschen haben Saisonpreise. Außerhalb der Saison ist Obst natürlich teurer. Bei exotischen Obst sollte man auf Aktionspreise achten.


Fazit

Das Saftfasten ist eine Variante des beliebten Fastens und dient der Entgiftung bzw. Entschlackung des Körpers. Das Saftfasten sollte allerdings nur vorübergehend betrieben werden. Es kann auch ruhig mehr als ein Safttag sein, den man einlegt zwischendurch. Über einen längeren Zeitraum ist das Saftfasten auf keinen Fall zu empfehlen. Denn zu einem korrekten und anhaltenden Gewichtsverlust trägt vor allem eine ausgewogene Ernährung bei. Und dazu gehört nun einmal auch die Zufuhr von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten. Das Saftfasten sollte daher auf keinen Fall über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Doch auch wenn das Saftfasten einige Tage durchgeführt wird, lässt sich ein konkreter bzw. bleibender Gewichtsverlust nicht feststellen. Dem Fasten sollte auf jeden Fall wieder eine ausgewogene Ernährung folgen. Denn nur so können die Mangelerscheinungen, die womöglich bereits aufgetreten sind, ausgeglichen werden. Saftfasten stellt eine gute Alternative zum klassischen Fasten mit Tee dar. Denn Saftfasten ist geschmacklich doch deutlich vielseitiger von der Gestaltung her.