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Rotationsdiät Allergien verhindern


Allergien gegen Lebensmittel sind in der heutigen zivilisierten Welt nichts Neues. Die Rotationsdiät wurde 1933 durch H. Rinkel entwickelt und 1970 in einem weiterentwickelten Verfahren verfeinert. Doch wie sollen bei der Rotationsdiät geht es nicht in erster Linie darum abzunehmen, sondern Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu erkennen bzw. zu beseitigen.


Das Konzept der Rotationsdiät

Das Prinzip der Rotationsdiät besteht vor allem in der Eliminierung von jeglichen unverträglichen Lebensmitteln. Dabei sieht der „Diätplan“ vor, dass innerhalb von einem vorgegebenen Rhythmus Lebensmittel nur einmal gegessen werden dürfen. Dabei darf ein jegliches Lebensmittel bei der Rotationsdiät erst frühestens am vierten Tag wieder eingenommen werden. Auch dürfen Lebensmittel mit ähnlichen Inhaltsstoffen nicht an aufeinanderfolgenden Tagen verzehrt werden. Eine weitere Regel ist, dass im Abstand von 4 Stunden die Mahlzeiten eingenommen werden. Die Rotationsdiät zielt zunächst darauf ab, dass man herausfindet, welche Nahrungsmittel letztlich als Ursache für Beschwerden bzw. Krankheiten anzusehen sind. Hierzu zählen Magen-Darm-Störungen, aber auch rheumatische Erkrankungen, ebenso wie Migräne und Allergien. Diese „allergischen“ Reaktionen lassen sich durch schulmedizinische oder alternativmedizinische Tests meist nicht exakt nachweisen. Daher muss man „ausprobieren“ welche Lebensmittel eventuell nicht verträglich sind.


Lebensmittel

Bei den Lebensmitteln, die im Rahmen der Rotationsdiät verzehrt werden dürfen oder sollen, bestehen klare Regeln: So dürfen Lebensmittel mit ähnlichen Inhaltsstoffen nicht an aufeinander folgenden Tagen verzehrt werden. Denn die Inhaltsstoffe, die eventuell nicht verträglich sind, werden erst in diesem Zeitraum ausgeschieden. Darüber hinaus sollten die Lebensmittel, die verwendet werden, überschaubar gehalten werden. So ist eine schnell Identifikation der Lebensmittel möglich, die nicht so gut vertragen werden. Die Rotationsdiät sieht vor, dass man sich in den Tagen risikoarm ernährt. Das heißt Lebensmittel vermeidet, die dafür bekannt sind, dass Sie eine Allergie auslösen. Hierzu zählen Zucker, Roggen und auch Kuhmilch. Stattdessen sollte auf Lebensmittel gesetzt werden wie Lammfleisch, Truthahn, Forelle und Süßkartoffeln, aber auch Reis, Zucchini, Brokkoli und Avocados.


Tipps

Die Rotationsdiät ist recht einfach durchzuführen. Denn es ist ganz einfach diese Diät durchzuführen. Aufgrund der Annahme, dass viele Lebensmittel versteckte Allergien auslösten, sollte


  • eine Testdiät durchgeführt werden
  • Unverträglichkeiten können so minimiert und identifiziert werden.
  • 5 Tage risikoarm ernähren bzw. allergenarm
  • auf Nahrungsmittel dabei konzentrieren, die dafür bekannt sind, dass sie
    selten Unverträglichkeiten auslösen.

Die Rotationsdiät ist der Trennkost sehr ähnlich, aber keine Crash-Diät. Ziel dieser Diät ist es Unverträglichkeiten zu erkennen.


Vorteile

Außer dass durchaus die Pfunde etwas purzeln können, ist dank der Rotationsdiät möglich – was auch deren eigentliches Ziel ist – das Risiko von allergischen Reaktionen zu senken. Die Symptome, die vielleicht schon aufgetreten sind, können dank der Rotationsdiät gänzlich verschwinden. Zudem hat die Rotationsdiät den positiven Nebeneffekt, dass das Immunsystem gestärkt wird.


Nachteile

Die Rotationsdiät ist sehr aufwändig zu betreiben. Denn es müssen genaue Einkaufslisten und Speisepläne erstellt werden. Der Geschmack und die Sättigung bei dieser Diät kommen häufig zu kurz. Zudem muss im Rahmen der Diät auf teure Lebensmittel zurückgegriffen werden. Die Rotation muss dabei gewissenhaft eingehalten werden. Die Gefahr einer Mangelernährung ist dabei zudem auch gegeben. Oft sieht die Diät auch Lebensmittel vor, die man nicht verträgt. Das schränkt die Auswahl an Lebensmitteln doch deutlich ein. Das Führen von einem Befindlichkeitstagebuchs ist erforderlich, damit Auslöser und Symptome von Beschwerden in Zusammenhang gebracht werden und künftig vermieden werden können. Dabei kann die Testphase allein mehr als einen Monat umfassen. In 40 Tagen können nämlich nur 20 Lebensmittel ausgetestet werden. Und wegen der speziellen Ernährungspläne ist es recht schwer am sozialen Leben teilzunehmen.


Gesundheitliche Nachteile oder Vorteile sind bei der Rotationsdiät sind durchaus zu erwarten. Schon in der Testphase kann es durchaus zu Entgiftungs-Reaktionen kommen, wie Kopfschmerzen oder Unwohlsein.


Was ist erlaubt, was nicht?

Bei der Rotationsdiät isst man an einem Tag immer nur ein Lebensmittel. Zwei Tage hintereinander sollte das auf keinen Fall Obst oder Gemüse sein – immer im Wechsel. Auch bei Fleisch oder Fisch sollte abgewechselt werden. Man kann da schon leicht durcheinander kommen. Während der Diät nicht erlaubt sind unter anderem Alkohol, Zucker und raffinierte Öle. Und auch auf Fertiggerichte und konservierte Nahrung sollte möglichst verzichtet werden. Kompliziert macht das Ganze auch, dass es bei der Rotationsdiät unterschiedliche Zyklen gibt. Diese erstrecken sich über 4 bis 7 Tage. Nach der Beendigung von einem Zyklus darf das am ersten Tag verwendete Nahrungsmittel wieder zugeführt werden.


Sport

Bei der Rotationsdiät kann und sollte Sport betrieben werden. Die Diät ist schließlich keine Diät zum Abnehmen, sondern eine zum Gesünder Leben.


Kosten der Diät

An Kosten spart man nichts und an Kosten muss man bei der Rotationsdiät auch nichts weiter besonders investieren.


Fazit

Die Rotationsdiät – auch Eliminierungsdiät genannt – dient in erster Linie dazu Allergien zu erkennen, sie zu behandeln bzw. sie zu vermindern bzw. zu verhindern. Es ist natürlich so, dass während der Testphase das eine oder andere liebgewonnene Lebensmittel am besten für immer aus dem Vorratsschrank verschwinden sollte. Was den Erfolg beim Abnehmen angeht, ist dieser eigentlich minimal bzw. fast gar nicht vorhanden. Die Rotationsdiät kann allenfalls als Vorbereitung auf eine ernstgemeinte Diät vorgenommen werden. Das heißt es ist sinnvoll nach einigen Wochen des Ausschlusses welche Lebensmittel gut vertragen werden und welche nicht, eine geeignete Anschlussdiät zu suchen. Mit Bioresonanz haben zudem viele gemischte Erfahrungen. Es kann sogar sein, dass einige Lebensmittel zu verschiedenen Lebensphasen bzw. in verschiedenen Lebenssituationen ganz unterschiedlich wirken. Das hat auch sehr viel mit Stress und der Umgebung zu tun. Grundsätzlich ist die Rotationsdiät aber hervorragend dazu geeignet das Entstehen neuer Allergien zu verhindern bzw. bestehende Allergien zu identifizieren und das daraus entstehende Leiden zu beenden bzw. zu minieren, wenn bereits Folgeschäden aufgetreten sind.