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Heißhungerattacken vermeiden – so geht es


Auch ohne eine spezielle Diät zu machen, bei der die Kalorienzahl reduziert ist – meist sehr stark – ist es sinnvoll Heißhungerattacken zu verhindern. Denn diese können schließlich zur Gewichtszunahme führen und dazu, dass man irgendwann doch gezwungen ist eine Diät zu machen. Allerdings kennt das jeder – ob er eine Diät macht oder nicht: Es gibt Situationen, in denen besteht der Drang sich mit Süßigkeiten bzw. mit zuckrigen Leckereien vollzustopfen. Abnehmen kann man so natürlich nicht. Vor allem nicht, wenn man häufig zu Süßigkeiten greift. Diese Essattacken – wie man Heißhunger auch umschreiben kann – durchkreuzt so manchen Diätplan. Es gibt allerdings auch Methoden, um Heißhungerattacken zu umgehen.


Was sind Heißhungerattacken?

Damit jeder genau weiß, was mit Heißhungerattacken gemeint ist, sollte jeder wissen, was darunter zu verstehen ist. Heißhunger – so definiert man diesen Begriff im Allgemeinen: Es handelt sich hier um eine Phase, in der man Lust hat auf Fettiges, Süßes und allgemein ungesunde Nahrung, wozu auch Pizza gehört. Zu Heißhungerattacken kommt es häufig, wenn Stress vorherrscht. Viele Menschen essen mehr, wenn sie Stress haben. In Zeiten, in denen weniger Stress herrscht, ist die Gefahr von Heißhungerattacken nicht so groß. Heißhungerattacken können vermieden werden.


Nach Verlangen essen soweit möglich

Hunger – ein Teil des Wortes Heißhungerattacke – ist ein Grund, warum einfach etwas gegessen wird. Und zwar egal, ob das nun in den Diätplan passt oder nicht. Ein Grund für Heißhungerattacken kann eine falsche Diätplan-Aufstellung sein. Zu wenig Abwechslung und zu fades Essen. Wichtig ist es daher die Mahlzeiten im Rahmen einer Diät immer vorauszuplanen. Auf diese Weise können auch Speisen eingeplant werden, die schon lange nicht mehr verspeist wurden und auf die man „Hunger“ hat. Das Gefühl bestimmte Lebensmittel essen zu müssen kann so gar nicht erst entstehen, da hier vorausgeplant und das Lebensmittel – wenn es für die Diät geeignet ist – auf den Speiseplan geschrieben wird.


Heißhunger durch hohe Proteinzufuhr vermeiden

Heißhunger kann vermieden werden, indem eine sehr proteinreiche Nahrung aufgenommen wird. Denn Proteine sind fürs Abnehmen von großer Bedeutung. Proteine sättigen und vermeiden daher, dass es überhaupt zu einem Hungergefühl kommt, vor allem zwischen den Mahlzeiten. Vor allem nächtliche Heißhungerattacken können vermieden werden, wenn das Abendessen sehr proteinreich ist, wie das viele Diäten vorsehen.


Spinat als Appetitzügler

Um Heißhungerattacken zu vermeiden, gibt es sogar spezielle Lebensmittel, die verhindern, dass sich Heißhunger erst entwickelt. So hilft zum Beispiel Spinat nicht nur beim Abnehmen allgemein, sondern enthält – wie andere grüne Gemüsesorten auch – Thylakoide, einen Stoff, dafür sorgen, dass Heißhunger vermieden wird. Die Fettverbrennung wird durch die Thylakoide verzögert. Gleichzeitig wird die Ausschüttung des appetitzügelnden Hormons GLP-1 aktiviert.


Wasser trinken macht satt

Ein sehr einfaches Hilfsmittel, um Heißhungerattacken zu vermeiden, ist der Konsum von Wasser. Grund dafür ist, dass Durst oft mit Hunger verwechselt wird. Und der Durst kommt eher wieder als der Hunger. Statt zur Süßigkeit wie Schokolade ist der Griff zum Glas Wasser sinnvoller und effektiver. Viel trinken hilft zudem beim Abnehmen. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit, vornehmlich Wasser, sollte ein Erwachsener am Tag zu sich nehmen. Viel trinken ist allgemein wichtig, damit dem Körper beim Abnehmen geholfen wird.


Stress meiden

Der größte Feind von Abnehmwilligen und denen, die hin und wieder während einer Diät Heißhungerattacken bekommen, ist Stress. Vor allem Frauen sind wegen ihrem regelrechten zerrissenen Leben zwischen Beruf und Familie und sich mit Freunden treffen, von Stress betroffen und neigen daher zu Heißhungerattacken. Stressinduziertes Essen kann dazu führen, dass eine Diät im Jo-Jo-Effekt endet. Denn durch Stress steigt das Cortisollevel im Blut, ein Hormon, das – vor allem in der Bauchgegend – zu einer Gewichtszunahme führen kann. Das Essen bzw. das ganze Leben stressfreier zu gestalten ist nicht nur sinnvoll in allgemein gesundheitlicher Hinsicht, sondern auch dahingehend, wenn eine Diät durchgehalten werden soll, ohne Heißhungerattacken, denen auch nachgegeben wird.


Essen ohne Stress

Für jede Mahlzeit – ob im Rahmen einer Diät oder außerhalb – sollte ein gewisser zeitlicher Rahmen eingehalten. Regelmäßige Essen kann verhindern, dass Stress entsteht und dass Hunger aufkommt. Auch sollten beim Essen keine Ablenkungen vorhanden sein. Selbst Kleinkinder kann man früh daran gewöhnen, dass sie bei den Mahlzeiten einigermaßen Ruhe halten und nicht mit den Eltern spielen wollen. Auch Ablenkungen in Form von Fernseher, Smartphone oder Tablet sollten vermieden werden. Und erst recht sollte nicht neben der Arbeit die Mahlzeit eingenommen werden. Die Einnahme von einer Mahlzeit dauert ca. 10 bis 15 Minuten. Auch zu viel Kommunikation am Tisch ist nicht förderlich dafür, dass Mahlzeiten in Ruhe eingenommen werden können.


Fazit

Ausreichend Schlaf und vor allem darauf achten, dass Zeiten für die Einnahme des Essens eingehalten werden und die Vermeidung von Stress, kann verhindern, dass Heißhungerattacken entstehen.