Abnehmkiller entlarvt

Eine Diät durchzuhalten ist nicht ganz einfach. Diese Erfahrung machen Abnehmwillige immer wieder. Allerdings kommen Situationen im Leben vor, die alle Diätbemühungen ganz schön durcheinanderwirbeln können. Man sagt so schön: Das Leben ist einfach dazwischen gekommen, wenn etwas nicht klappt. So kann es sein, dass der Fitness-Teil, der für eine Diät sehr wichtig ist, auf der Strecke bleibt. Dann ist es eigentlich vorprogrammiert, dass das mit dem Abnehmen nicht so richtig klappen will oder wird. Allein schon der Umstand, dass nicht dreimal pro Woche trainiert wird, sondern nur einmal die Woche, kann ein Abnehmkiller sein. Darüber hinaus gibt es noch weitere Faktoren, die dazu beitragen können, dass es mit dem Abnehmen nicht so richtig klappen will.

Ablenkung beim Essen

Der Dickmacher Nummer Eins trotz Diät ist, dass sich viele viel zu leicht und zu oft bzw. permanent vom Essen ablenken lassen. Grund dafür kann die Familie sein. Hat man kleine Kinder, muss natürlich auf die geschaut werden. Das eigene Essen wird dabei vernachlässigt und es wird viel zu oft viel zu schnell gegessen, weil das Essen nach der Ablenkung droht kalt zu werden. Eine weitere Ablenkung ist es einfach weiterzuarbeiten. Davon sehr stark betroffen sind Menschen, die am PC arbeiten und im Homeoffice. Auch das Telefon, das klingelt sollte man eigentlich ignorieren, wenn man die Diät-Mahlzeit einnimmt. Eine sehr große Ablenkung ist auch der Fernseher, der in vielen Familien auch über die Mittagszeit läuft. Selbst wenn sich einige rühmen Multitasking betreiben zu können, also sich auf gleich mehrere Sachen konzentrieren zu können, überwiegt in der Regel in Verbindung mit der Einnahme einer Mahlzeit und der medialen Welt die Ablenkung durch letztere. Wer Fernsehen schaut oder sich anders ablenkt, der kann sich nicht aufs Essen und langsame Kauen konzentrieren.

Unregelmäßige Mahlzeiten

Auch direkte mit den Essgewohnheiten zusammen hängt ein anderer Grund, warum einige nicht abnehmen. Abnehmkiller Nummer 2 sind unregelmäßige Mahlzeiten. Dies hängt nicht selten mit den Arbeitszeiten zusammen. Wer abnehmen will und Schicht arbeitet, der hat es schwer. Denn regelmäßige Mahlzeiten einzuhalten sind während der Schichtarbeit bzw. des Schichtwechsels Woche für Woche sehr schwer. Die Folge ist nach einem Abnehmerfolg in der Regel der Jo-Jo-Effekt.

Zu wenig Schlaf

Ein großes Problem kann sich während der Durchführung einer Diät in Bezug auf den Schlaf ergeben. Denn während des Schlafens verarbeitet der Körper bekanntlich viele Informationen. Wer unter Schlafmangel leidet, dessen Körper hatte über Nacht keine Gelegenheit die Eindrücke des Tages zu verarbeiten und auch Zellschäden werden nicht repariert. Das führt dazu, dass der Tag schon damit beginnt, dass man müde ist. Dies führt zu Konzentrationsmangel und dazu, dass die Lust auf Süßes steigt und auch fettiges Essen einem ständig im Kopf herumschwirrt. Bei einer Diät, bei der auf Fettiges und Süßes verzichtet werden muss, ist das natürlich kontraproduktiv. Daher gehört zu einer Diät, dass Schlafzeiten eingehalten werden. Möglichst um die gleiche Uhrzeit schlafen gehen und dann versuchen durchzuschlafen. Dann wird sich der Körper langsam auf diese Ruhezeit einstellen und die Prozesse, die letztlich auch dazu führen, dass die Fettverbrennung angeregt wird, werden in Gang gesetzt.

Appetit nicht gleich Hunger

Ein Problem bei vielen Diäten ist, dass diese einen eher nur eingeschränkten Speiseplan haben, der wegen der wenigen Lebensmittel, die verwendet werden dürfen, eher fade wirkt. Solche Diäten dürfen meist auch nur über einen kurzen Zeitraum durchgeführt werden, da es ansonsten zu einem Mineralstoff- bzw. Nährstoffmangel kommt. Kein Wunder, dass da oftmals mitten in einer Diät der Appetit nach etwas Leckerem kommt, was eigentlich laut dem Diätplan verboten ist. Gerade wenn das Essen etwas einseitig ist, kommt in vielen Abnehmwilligen eine Art von Hungergefühl auf nach bestimmten Nahrungsmitteln. Es handelt sich hier allerdings nicht um echtes Hungergefühlt. Vielmehr ist es der Appetit auf etwas, was schon lange nicht mehr verspeist wurde. Sich einmal einen sogenannten „Ausrutscher“ zu genehmigen, macht dabei nicht die ganze Diät zunichte. Nur wenn einen der Appetit nach Lebensmitteln, die nicht auf dem Diätplan stehen, regelmäßig überkommt und man dem Verlangen nachgibt und denkt es wäre Hunger, dann wird es mit dem Einhalten des Diätplans schon etwas kritisch. Ein solches Essverhalten kann dann zu einem wahren Abnehmkiller werden.

Alter

Ein weiterer Abnehmkiller ist das Alter. Grund dafür ist, dass mit steigendem Alter der Prozess des Abnehmens länger dauert, da der Energiebedarf mit zunehmenden Alter abnimmt. Dies ist ein Prozess, der unbemerkt vonstattengeht. Selbst beim Buffet nimmt man sich statt dreimal Nachschlag vielleicht nur noch einmal oder allerhöchstens zweimal einen Nachschlag. Schwierig wird es zudem mit zunehmenden Alter Diäten durchzuführen, die einen hohen Anteil an Bewegung voraussetzen. Denn mit dem Alter wird man nicht nur träger, sondern auch weniger leistungsfähig.