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Mit Stepping gegen die Kilos


Stepping bzw. die Step Aerobic wird in vielen Fitnessstudios als Kurs angeboten. Eingesetzt wird beim Stepping der gesamte Körper. Komplexe Rhythmen und Klänge sorgen dafür, dass die Schnelligkeit bei dieser Sportart richtig zum Tragen kommt. Stepping folgt einer genauen Choreografie. Ausgearbeitet wird diese vom Trainer. Diese Sportart enthält auch Elemente aus Breakdance, Marschschritten und dem klassischen Stepptanz.

Wie alles begann

Das ursprüngliche Stepping wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt. Bruderschaften und Schwesternschaften an Universitäten waren die ersten Gruppen, die diese Art von Tanz aufführten. Populär gemacht in der breiten Öffentlichkeit wurde Stepping vom Pan-Hellenic-Council. Diese Organisation führte auch Wettbewerbe in Stepping mit einer Reihe von teilnehmenden Gruppen auf. Daraus entwickelte sich nach und nach das Stepping Training, auch Step Aerobic oder Stepping Fitness genannt. Angeboten werden unter diesen Begriffen heute in Fitnessstudios zahlreiche Kurse. Die Step Aerobic wurde wiederum von Gin Miller entwickelter einer amerikanischen Fitnesstrainerin. In den 1960er Jahren leistete der US-Mediziner Kenneth H. Cooper wertvolle Vorarbeit in Bezug auf die heutige moderne Form der Step Aerobic. Der weltweite Durchbruch gelang schließlich Jane Fonda Anfang der 1980er Jahre mit ihren zahlreichen Aerobic-Videos. Das wichtigste Utensil bei der Step Aerobic ist das Step-Board.

Die Übungen

Zu den wichtigsten Übungen der Step Aerobic gehören der March (das Marschieren). Hierbei wird auf der Stelle marschiert und die Füße abgerollt in der Richtung Spitze bis Ferse. Der Basic Step ist das Auf- und Absteigen auf dem Step-Board. Weitere wichtige Übungen sind der V-Step und der A-Step sowie der Knie-Lift. Die Geschwindigkeit der Übungen beim Stepping hängt vom Takt der Musik an. Step Aerobic Schritte beginnen in der Regel mit dem rechten Fuß. Letztlich entsteht aber für beide Körperseiten eine ausgeglichene Choreografie. Dreimal in der Woche sollte man sich für 30 Minuten Step Aerobic Zeit nehmen. Das ist leicht zu organisieren, auch für Berufstätige. In gewisser Weise ist Step Aerobic mit Zumba vergleichbar.

Wirkung

Da Step Aerobic ein sehr intensives Training ist, verbessert sich schon kurze Zeit nachdem man mit einem regelmäßigen Training begonnen hat, die Kondition. Auch die Koordination wird durch die Übungen positiv beeinflusst. Positive Nebeneffekte eines solchen Trainings sind Stressabbau und Spaß an Bewegung. Durch das Auf-und Absteigen vom Step-Board während des Trainings werden Bein-, Knie- und Gesäßmuskulatur gestärkt. Motivation durch die Gruppe fehlt auch nicht. Denn dadurch, dass die Kurse im recht großen Rahmen stattfinden, fühlt man sich schon allein dadurch motiviert, dass alle anderen um einen herum weiter machen, auch wenn man selbst schon außer Puste ist.

Kalorienverbrauch auf hohem Niveau

Bei Step Aerobic gilt: Je schneller die Schrittabfolge ist, umso höher ist der Kalorienverbrauch. Auch eine höhere Einstellung des Step-Board kann den Kalorienverbrauch steigern. Da sowohl Arme und Beine beim Training zum Einsatz kommen, kurbelt dies auch den Kreislauf und die Fettverbrennung an. 1 Stunde intensives Step Aerobic Training kann zu einer ordentlichen Kalorienverbrennung führen. Bis zu 450 kcal sind es, die binnen von 60 Minuten verbrannt werden können. Step Aerobic ist daher eine ideale Sportart, um abzunehmen. Der Kalorienverbrauch variiert jedoch je nach Geschwindigkeit der Übungen und der Stufenhöhe des Step-Boards. Auch die Dauer des Workouts kann den Kalorienverbrauch beeinflussen.

Fazit

Stepping ist ein Gruppensport. Bekannt gemacht wurde die Step Aerobic durch Jane Fonda in den 1980er Jahren. Seither gab es immer wieder Studien zu dieser Sportart. Sie alle bescheinigen dem Stepping, dass es ganzheitlich wirkt und ideal als Sportart zum Abnehmen geeignet ist. Die Übungen de Step Aerobic sind vielseitig. Die Pfunde purzeln bei der Step Aerobic, weil die Übungen auf Geschwindigkeit ausgelegt sind. Das Training in der Gruppe motiviert zum Weitermachen und Durchhalten der Übungen. Dreimal Training der Woche muss es aber schon sein, damit ein Abnehmerfolg sichtbar wird. Durch ein regelmäßiges Training purzeln aber die Pfunde.

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