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Doggcrapp


Bei Doggcrapp handelt es sich um ein Trainingssystem für den Aufbau von Muskeln. Erfinder dieser Trainingsmethode ist der US-Amerikaner Dante Trudel. Doggcrapp war bzw. ist im Übrigen der Nickname von Dante Trudel in einem Bodybuilder Forum. Einen anderen Namen hat das Trainingsprogramm von seinem Entwickler nicht erhalten. Beliebt ist das Doggcrapp Training vor allem unter den Natural-Bodybuilding Athleten. Es handelt sich um ein hoch intensives Trainingssystem, bei dem nur ein Satz gemacht wird, der aber zu einer höllischen Qual werden kann bzw. bis an die Belastungsgrenze bzw. Muskelversagen geht. Das Muskelversagen tritt dabei nach 8 bis 12 Wiederholungen ein.

Wichtig ist: Der Athlet darf dabei nur 10 bis 15 tiefe Atemzüge machen und dann geht es erneut los mit einem Satz, der wieder bis zum Muskelversagen durchgezogen wird. Bevor die Übung im 1-Satz-Verfahren wiederholt wird, gibt es eine Pause von 1 Minute. Dante Trudel empfiehlt hier im Übrigen nicht bei jeder Übung Ruhepausensätze zu machen. Doch beispielsweise sollte man diese beim Kreuzheben, bei Langhantel -oder T-Hantel-Rudern aber auch bei den Kniebeugen sich nicht sparen. Denn diese Übungen bzw. das schwere Gewicht ermüden den Körper schnell und damit steigt das Verletzungsrisiko.

Das Wichtigste: Vor jeder Trainingseinheit wird das Gewicht erhöht. Eine progressive Gewichtssteigerung gehört zu den Grundprinzipien von diesem Trainingssystem. Nach 6 bis 8 Wochen folgt eine lockere Pause. Diese sollte 1 bis 2 Wochen dauern. Denn bei Doggcrapp handelt es sich um ein multiples Ruhepausen-Training. In dieser Zeit haben die Muskeln Zeit sich zu regenerieren und zu wachsen.

Dehnen

Wesentlicher Bestandteil eines guten Doggcrapp-Trainings ist das extreme Dehnen (Stretching). Dieses hat viele Vorteile: Es dient unter anderem der besseren Erholung und der Steigerung der Muskel Fascia Größe und der Hyperplastie (Muskelzellteilung). Das Dehnen sollte nicht nur vor dem Training angewandt werden, sondern wenn eine Muskelpartie zu Ende trainiert wurde ebenfalls wieder einsetzen. Das Dehnen sollte 60 bis 90 Sekunden dauern.

Hartes Training, große Erfolge

Der Doggcrapp-Trainingsplan ist grundsätzlich nur etwas für Fortgeschrittenen, die sich als Fitness- oder Bodybuilding Athleten bezeichnen, auch wenn der Trainingsumfang an sich recht gering erscheint auf den ersten Blick. Außer für Bodybuilder ist dieses Trainingssystem auch für Powerlifter und Gewichtheber geeignet. Der Vorteil für die Athleten ist bei Doggcrapp, dass sie binnen von kurzer Zeit viele Muskeln und viel Kraft aufbauen können. Die Trainingsfrequenz ist allerdings um ein Vielfaches höher als zu einem normalen Muskelaufbau-Training. Verlangt wird vom Athleten nämlich ein extremes Dehnen der Muskeln. Darüber sollte sich jeder Athlet bewusst sein, der sich an diesem Trainingssystem probiert. Es handelt sich beim Doggcrapp grundsätzlich um ein hartes Training. Nach Dante Trudel ist im Übrigen ein Trainingstagebuch Pflicht. So können Trainingserfolge und weitere Steigerungsmöglichkeiten nachvollzogen werden.

Ernährung

Die Ernährung spielt beim Doggcrapp auch eine sehr große Rolle – wie bei jedem anderen Training auch, das darauf abzielt, dass viele Muskeln aufgebaut werden binnen von kurzer Zeit. Der Ernährungsplan muss dabei auf die besonderen Bedingungen im Trainingsplan abgestimmt sein, die das Doggcrapp nun einmal erfordern. Und hierzu gehört, dass am Morgen stets ein Kardio-Training zu erfolgen hat. Entsprechend muss die Ernährung erst einmal auf dieses Training abgestimmt werden. Zudem muss der Ernährungsplan Lebensmittel enthalten, die eine hohe Proteinzufuhr gewährleisten. Bei Mahlzeiten mit Kohlenhydraten und Eiweiß, sollte Eiweiß immer zuerst gegessen werden. Danach das Gemüse und zum Schluss die Kohlenhydrate. Um das Trinken von Protein-Shakes als Zwischenmahlzeit kommt der Athlet, der sich in der Trainingsphase befindet, nicht herum. Wichtig: Auf dem Ernährungsplan dürfen am Ende des Tages keine Kohlenhydrate mehr stehen. Dies würde sich nämlich kontraproduktiv auf das gesamte Trainingsprogramm und den Muskelaufbau auswirken. Dante Trudel sagte einmal über die Ernährung zum Trainingsprogramm: „Wenn du aussehen willst ein 100 Kilo Athlet, muss du auch wie einer essen“.

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