Know-How

Mit Ernährungsumstellung und Sport zum Abnehmerfolg

Nicht nur zum neuen Jahr fassen viele Menschen den Vorsatz, endlich abzunehmen. Manche wissen genau, warum sich überschüssige Kilos hartnäckig an Hüften und Bauch halten, andere wiederum sind der Meinung, ohnehin nicht viel zu essen. Wer dauerhaft sein Gewicht reduzieren möchte, sollte sich von der Vorstellung verabschieden, dass die Kilos quasi über Nacht schmelzen. Langfristig abzunehmen ist gerade bei starkem Übergewicht ein langer Weg. Dabei spielen nicht nur körperliche, sondern auch psychische Komponenten eine große Rolle. Viele kleine Schritte führen ans Ziel und man darf sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Zunächst bietet sich eine Analyse des Ist-Zustands an. Dafür schreibt man eine Woche lang akribisch genau auf, was man täglich isst und trinkt. Viele Menschen neigen nämlich dazu, bei den Hauptmahlzeiten wenig zu essen. Dafür snacken sie ständig zwischendurch und greifen dabei zu zucker- und fetthaltigen Produkten. Dabei kann man Zwischenmahlzeiten ganz leicht gesund gestalten. Obst und Gemüse bieten sich an, auch frische Smoothies geben Ihrem Körper wirkliche Power und Kraft und liefern wichtige Vitamine. Hat man sich bislang wenig mit ausgewogener Ernährung auseinandergesetzt, sollte man besser keine Frauen- oder Trendmagazine zu Rate ziehen. Hier werden oft Radikaldiäten propagiert, die einen raschen Gewichtsverlust versprechen. Dabei ist das angestrebte Kaloriendefizit meist viel zu hoch. Zwar purzeln die Kilos solange man die Reduktion durchhält, danach hat man die Kilos jedoch wieder rasch auf den Rippen. Professionelle Ernährungsberater sind die richtigen Ansprechpartner, wenn man nicht weiß wie man am besten anfängt. Gemeinsam wird die aktuelle Ernährungssituation analysiert und Speisepläne ausgearbeitet. Anders als in vorgefertigten Diätprogrammen aus Zeitschriften oder dem Internet wird auf persönliche Vorlieben eingegangen. In der Regel besteht ein gesunder Speiseplan aus vielen Vollkornprodukten, frischem Obst und Gemüse, mageren Milchprodukten, etwas Fleisch und öfters Fisch. Hochwertige Fette liefern Vitamine, darauf sollte man nicht verzichten. Verboten ist gar nichts, zu besonderen Anlässen darf man ruhig einmal so richtig schlemmen.

Mit Sport den Energiebedarf steigern
Den Kalorienbedarf kann man ganz leicht steigern, indem man Sport in den Alltag integriert. Um abzunehmen, muss man kein Marathontraining absolvieren. Es reicht, einfach im Alltag aktiver zu sein, öfters kürzere Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen oder die Treppen dem Fahrstuhl vorzuzuziehen. Im Idealfall treibt man zusätzlich Sport als Ausgleich und um die Muskulatur zu stärken. Dabei muss man nicht immer an Radfahren oder Joggen denken, sondern darf ruhig auch einmal alternatives Training ausprobieren. Aquafitness galt sehr lange Zeit als typischer Rentnersport. Heute gibt es in nahezu jedem Schwimmbad Stunden für Gymnastik im Wasser. Sogar verletzte Sportler erhalten sich heute ihre Fitness beim Aquajogging, dabei werden Gelenke und Sehnen nämlich geschont. Wie in anderen Bereichen des Lebens auch gibt es beim Sport Teamplayer und Einzelkämpfer. Ist man gerne in Gesellschaft, sollte man Gruppensportarten wie Volleyball, Basketball oder Fußball ausprobieren. Auch beim Tennis steht man niemals alleine am Platz. Vielen Menschen fällt das Training in der Gruppe generell leichter. Schreibt man sich zum Beispiel in einen Gymnastikkurs ein, hat man einen fixen Termin pro Woche. Dann werden die Sporteinheiten eher eingehalten als wenn man alleine mit dem Bewegungsprogramm startet. In vielen Haushalten ist heute ein Mini Trampolin zu finden. Das Gerät im Keller verstauben zu lassen, wäre schade. Das Springen macht nämlich nicht nur Kindern Spaß. Auch Erwachsene profitieren von dem praktischen Sportgerät, Kondition und Muskeln werden aufgebaut. Zum Training auf einem Minitrampolin muss man nicht einmal das Haus verlassen, das Sportgerät lässt sich zusammenlegen und in jeder Ecke verstauen. Egal für welche Sportart man sich entscheidet, wichtig ist der Spaßfaktor. Nur wenn man etwas gerne macht, wird man auch dranbleiben.

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